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Mit Verwunderung haben wir die Berichterstattung und die Abläufe rund um den jüngsten Energiedialog in Heidelberg zur Kenntnis genommen.
Die Bürgerinitiative NOW – Lebenswertes Ziegelhausen und Neckartal e.V. wurde im Vorfeld der Veranstaltung offiziell eingeladen. Nach ausführlicher Beratung im Vorstand haben wir dem Veranstalter unsere Entscheidung, nicht teilzunehmen, schriftlich und begründet mitgeteilt.
In unserer Antwort haben wir unter anderem auf unsere Erfahrungen mit vergleichbaren Veranstaltungen hingewiesen und erläutert, warum wir die Voraussetzungen für einen ausgewogenen und ergebnisoffenen Dialog derzeit nicht als gegeben ansehen. Diese Entscheidung wurde dem Veranstalter rechtzeitig und eindeutig kommuniziert.
Umso mehr überrascht es uns, dass die Bürgerinitiative bei der Veranstaltung offenbar dennoch öffentlich begrüßt beziehungsweise erwähnt wurde, obwohl unsere Absage bekannt war.
Ein echter Dialog lebt von Transparenz, Fairness und gegenseitigem Respekt – auch gegenüber denjenigen, die sich bewusst gegen eine Teilnahme entscheiden. Wer eine Veranstaltung als offenen Dialog bezeichnet, sollte unterschiedliche Positionen nicht nur zulassen, sondern auch die Entscheidungen anderer Akteure respektieren.
Wir möchten daher klarstellen:
Die Bürgerinitiative NOW hat nicht kurzfristig gefehlt, wurde nicht ausgeladen und hat auch keine Zusage zurückgezogen. Vielmehr haben wir unsere Nichtteilnahme frühzeitig und schriftlich begründet.
Gleichzeitig stehen wir weiterhin für einen sachlichen, respektvollen und faktenbasierten Austausch zur Verfügung. Die Diskussion um die Zukunft des Lammerskopfs und des Heidelberger Waldes ist zu wichtig, um sie auf gegenseitige Zuschreibungen oder Missverständnisse zu reduzieren.
Die Bürgerinnen und Bürger haben Anspruch auf Transparenz und auf eine offene Debatte, in der unterschiedliche Sichtweisen fair behandelt werden.