In diesem Jahr stand unsere Faschingsumzugteilnahme in Ziegelhausen unter dem Motto „Pescht UND Windrädder, des is zuviel ! Drum bitte die Wildsäu uff der dabbisch Seit um ASYL.“ Für alle zugezogenen und nicht-dialektfesten Bürger zur Erklärung: Mit der „dabbisch Seit“ ist Schlierbach gemeint !
Befeuert von unseren Erlebnissen im vergangenen Jahr, nahmen die Vorbereitungen dieses Jahr frühzeitig Fahrt auf. Auch die Suche nach einem passenden Folgethema nahmen wir ernst und unser Stammthema „Keine Windkraft auf dem Lammerskopf“, was wir jüngst zu „Keine Windkraft im Wald“ umgewidmet hatten, wurde thematisch ergänzt durch die „Afrikanische Schweinepest“, die uns auch im Neckartal mit Massnahmen seit einiger Zeit direkt betrifft.
Mit dem Vorsatz, an unseren Beitrag vom Vorjahr würdig anknüpfen zu wollen, zogen wir in vergrösserter Gruppenstärke, dieses Jahr unterstützt von Freunden und Teilnehmern benachbarter BIs als „Wilsäu“ verkleidet die Peterstaler Strasse hinunter. Danke an Euch für die Unterstützung !
Wir waren wieder ausgestattet mit unserem neu beschrifteten Mottowagen, einem Schild mit der Aufschrift „NEIN ! Keine Windräder ! uff’em Lamerskopf – Des hod de Karl joh ned verdiend !“, was auf unseren Unterstützer Karl Lamers anspielt und unserem bewährten Windkraftrad, das als thematisches Signal aus der Ferne als Neuerung eigenständig mitgeführt wurde. Auch dieses Jahr wurden wir begleitet von unserem Cabriolet, in dem wieder Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers und unsere älteren Mitglieder mitfuhren und somit teilhaben konnten.
Das Fest begann gefühlt früher und war noch intensiver, als im Jahr zuvor. Viele Zuschauer erkannten uns wieder, freuten sich darüber, uns wiederzusehen und würdigten unsere Arbeit durch Zurufe und auch in persönlichen Ansprachen. Wir tankten den ganzen Weg über unendlich viel Energie !
Auch die Kinder kamen wieder nicht zu kurz, übten mit uns lautstark „Ahoi“-Rufe und wurden dafür mit Süssigkeitenregen belohnt. Die Erwachsenen, die sich trauten, durften sich per „Schluckimpfung“ gegen die Schweinepest impfen lassen, was zu allgemeinen Belustigung der Zuschauer beitrug. Unsere gelebte Nähe zum Publikum brauchte seine Zeit, sodaß wir etwas den Anschluß an den vorausfahrenden Zugteil verloren.
Mit ein wenig Wartezeit verbunden für das Begrüssungskomitee der ZKG auf dem ZKG-Wagen an der Neckarschule, erreichten wir dennoch, gefolgt von der zweiten Zughälfte, unser Ziel und unser OB Prof. Dr. Eckart Würzner persönlich stieg vom Wagen herab, begrüsste uns persönlich, ließ sich impfen und freute sich, daß wir wieder dabei waren.
Auch dieses Jahr ziehen wir sehr positive Bilanz. Wir konnten unser Thema in den Köpfen vieler Teilnehmer auffrischen, hatten einen riesigen Spaß, tankten sehr viel Energie für unseren weiteren Weg und stärkten mit diesem Event unsere Gemeinschaft und Tradition im Stadtteil.
Vielen Dank an alle, die uns unterstützen und mitgemacht haben !
Fortsetzung folgt !