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Fragen an die Verantwortlichen des WKA Lammerskopf-Projekts

Zwischen 60 und 70 % der Amphibien und Reptilien sind in Baden-Württemberg gefährdet und/ oder stehen auf der Roten Liste. Schon wenige Kubikmeter Beton haben, verwendet als Hangsicherung oberhalb des Schloßes, zum Absterben von Salamander- und Molchlarven geführt.

Wie wollen Sie das in den Planungsgebieten „Lammerskopf“ und „Weißer Stein/Hoher Nistler“ vermeiden?


Der Odenwald gilt als Schwachwindgebiet.

Warum werden ausgerechnet hier Windkrafträder gebaut?


Im Jahr 2028 soll die Stromtrasse aus dem Norden bei Heilbronn fertiggestellt sein.

Was passiert mit diesem Strom und wieviel Strom steht dann zur Verfügung?


Die Energiewende umfasst bei den regenerativen Quellen auch die intensive Nutzung von Solarenergie.

Warum wird der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf bestehenden öffentlichen Gebäuden in Heidelberg nur schleppend verfolgt?


Es gibt gute Alternativstandorte mit vergleichbarer Windhöffigkeit für WKAs im Heidelberger Offenland.

Warum werden diese Flächen auf Heidelberger Gemarkung nicht weiter verfolgt, geprüft und Pachtmodelle entwickelt?


Der Gemeinderat in Heidelberg hat bis auf 2-3 Stimmen sich für eine Planungsunterstützung ausgesprochen.

Wieso haben sich die Gemeinderäte nicht sofort für den Artenschutz stark gemacht?


Windkraftanlagen sind seit vielen Jahren in Betrieb. Dieser Betrieb soll bei vielen Anlagen hoch defizitär sein. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die angenommene Leistung viel zu hoch angesetzt wurde.

Wie schließen Sie das für die WKA in den Gebieten „Lammerskopf“ und „Weißer Stein/Hoher Nistler“ aus?


Es sollen zwischen 200.000 und 300.000 Euro pro WKA jährlich an Pacht gezahlt werden.

Würde das Geld im Rhein-Neckar-Kreis bleiben und Projekte im Odenwald unterstützt werden?