unabhängig | überparteilich | unpolitisch

„Windmühlerei im Wald als Vermächtnis?“ Leserbrief

Am 27.02.2026 in der RNZ veröffentlicht.

Alle, die sich mit dem Thema „Windkraft in Heidelberg“ auseinandersetzen, haben sich über den Artikel „Witzner dreht durch“ sicherlich köstlich amüsiert.

Diese Karikatur spiegelt allerdings auch die Brisanz und die zahlreichen Grotesken in und rund um das Thema wider.

Jüngst betonte unser OB in einem Interview mit dem Staatsanzeiger erneut, wie wichtig die Windkraft für den Standort Heidelberg sei. Auch wenn kausale Argumentationsketten in Hinblick auf neueste Äußerungen des Bundeskanzlers zur „Korrektur“ der Energiewende fraglich erscheinen, bleiben Würzners Verdienste für die Stadt unbestritten.

Es ist nun höchste Zeit, die Brechstange einzupacken und alternative Standorte ernsthaft zu prüfen. Herr Wüzner, Sie können sich mit der Windmühlerei im Wald kein Denkmal setzen ! Gehen Sie ein in die Geschichte der Stadt als Bürgermeister, der visionär dachte und nicht als Bürgermeister, der die Bürgerschaft aufgerieben und gespalten hat !

Noch ist es Zeit, das Ruder rumzureissen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt.