Am 14.01.2026 in der RNZ veröffentlicht.
Der Wald auf dem Bergrücken zwischen Langem Kirschbaum und Lammerskopfberg ist durch europäische Schutzstatuten, wie dem FFH-Schutzgebietstatus hochwertig klassifiziert und geschützt.
In der Folge tut sich gerade die Windkaftindustrie sehr schwer, dort ihre Kraftwerke zu errichten.
Der Wald auf der anderen Seite Ziegelhausen und des Peterstals auf dem Weissen Stein und Hohen Nistler verfügt über diese Schutzstatuten nicht ! In der Folge schreiten dort die Windkraftplanungen von Heidelberg, Dossenheim und Schriesheim ungebremst voran.
Wer schon im einem, wie auch im anderen Gebiet gewandert ist, hat festgestellt, dass der Wald und seine Bewohner dieselben Qualitäten haben.
Wie kann es sein, dass ein in der Vergangenheit vergessener Antrag auf Schutzgebietausweisung das Zünglein an der Waage ist und für viele Pflanzen und Tiere über Leben und Tod entscheidet ? Muss man bei der Bewertung der Gebiete unterstellen, dass nur „Dienst nach Vorschrift“ gemacht wird und hier der „gesunde Menschenverstand“ ausgeschaltet wird?
Ist der Wald auf dem Weissen Stein und dem Hohen Nistler deswegen weniger wert ?