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Windkraftwerke im Heidelberger Wald ?

Windkraftwerke im Heidelberger Panorama und an der Bergstrasse ?

Mehrere Betreibergesellschaften planen den Bau von über einem Dutzend WKA in Heidelberger Waldgebieten. Ein verheerender Einschnitt in unsere Lebensqualität und die Natur.

So könnte unser Heidelberger Neckartal bald aussehen!

Blick von der Ziegelhäuser Brücke auf den Lammerskopf
Blick von Schlierbach auf den Lammerskopf
Blick mit der Alten Brücke und dem Heidelberger Schloß

Wie realistisch sind diese Fotomontagen?

Die Landesregierung strebt die Umsetzung eines umfassenden Klimaschutz-Sofortprogramms an. Ein wesentliches Element dabei ist eine Vermarktungsoffensive von geeigneten Staatswaldstandorten, die die Voraussetzungen für den Bau von bis zu 500 neuen Windkraftanlagen auf Staatswaldflächen schafft. Für die Vermarktung ist in BW der Forst BW zuständig. Aber auch Waldflächen in städtischem Besitz werden für die Planung herangezogen. Die für die Windkraftindustrie ausgewiesenen Flächen sind geschlossene Wälder, die verschiedene Schutzstatuten haben, wie Wasserschutz– oder FFH-Gebiet. Als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet ist die Fläche bisher durch EU Recht geschützt. Die Planungsgebiete befinden sich nördlich des Weilers Hasselbacherhof in Schönau, in den Bereichen Münchel und Lärchengarten in der Kammlage und auf Ziegelhäuser Seite rund um die Landmarken Tanzplatz, Pferchel, Peterstaler Sportplatz und Langer Kirschbaum zwischen Heidelberg-Ziegelhausen und Schönau.

Weitere Flächen sind rund um den Weissen Stein und Hohen Nistler ausgewiesen. Dieses Gebiet tangiert in Ziegelhausen den Kreuzgrund und den Mausbach und erstreckt sich bis nach Handschuhsheim zum Siebenmühlental. Zwischen Dossenheim, Schriesheim und Wilhelmsfeld umfasst es Landmarken, wie den Komfortwanderweg, den Dossenheimerkopfweg oder die Raue Buche bis hin zum Langen Kirschbaum… mehr Infos

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Technische Details

Gesamte Zerstörung
= 60 ha Rodung

  • Rodung von 60 ha Naturwald
  • Versiegelung von 5.250 qm Boden
  • 11.700 Fahrten durch den Wald und Ortschaften
  • Verbauung von 45.000 t Beton

60 ha Naturwald

  • binden 636 t CO2 pro Jahr
  • setzen 900 – 1.800 t Sauerstoff pro Jahr frei
  • filtern 3.000 t Russ und Staub pro Jahr aus der Luft
  • bilden bis zu 9,6 Mio. m3 neues Grundwasser
  • filtern und speichert 180 Mio. Liter Wasser pro Jahr
  • speichern ca. 13.200 t Kohlenstoff

Mehr Infos: Daten und Kennzahlen

Videos

Ausmaße der Eingriffe in die Natur:
Beispiel Hohenlochen
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Lammerskopf WKA-Projekt:
Einfach erklärt

Auswirkung auf Menschen

  • Negative Auswirkung auf die Gesundheit u. Lebensqualität (Schlagschattenwurf, Lärmbelästigung, Blinklichter bei Nacht, Infraschall, etc.)
  • Verlust der Attraktivität als Wohnort
  • Verlust der Attraktivität als Wanderregion und Naherholungsgebiet
  • Hoher Wertverlust bei Immobilien bis hin zur – Unveräußerlichkeit

Auswirkung auf die Natur

  • Zerstückelung geschlossener Waldflächen
  • Gefährdung des Grundwassers
  • Bodenverdichtung und Erosion
  • WKAs sind Todesfallen für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Die Auswirkung auf Amphibien und Reptilien durch die Habitatzerstörung ist noch gar nicht erforscht und somit nicht vorhersehbar.
  • pro WKA 1.400 m³ Beton und bis zu 180 t Stahl im Wald