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Windkraftwerke im Heidelberger Wald ?

Windkraftwerke im Heidelberger Panorama und an der Bergstrasse ?

Mehrere Betreibergesellschaften planen den Bau von über einem Dutzend WKA in Heidelberger Waldgebieten. Ein verheerender Einschnitt in unsere Lebensqualität und die Natur.

So könnte unser Heidelberger Neckartal bald aussehen!

Blick mit der Alten Brücke und dem Heidelberger Schloß

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Technische Details

Gesamte Zerstörung
= 40 ha Rodung

  • Rodung von 40 ha (entspricht 56 Fußballfeldern) Naturwald
  • Versiegelung von 2.625 qm Boden
  • 5.850 Fahrten durch den Wald und Ortschaften
  • Verbauung von 22.500 t Beton

40 ha Naturwald

  • binden 424 t CO2 pro Jahr
  • setzen 600 – 1.200 t Sauerstoff pro Jahr frei
  • filtern 2.000 t Ruß und Staub pro Jahr aus der Luft
  • bilden bis zu 6,4 Mio. m3 neues Grundwasser
  • filtern und speichert 120 Mio. Liter Wasser pro Jahr
  • speichern ca. 8.800 t Kohlenstoff

Mehr Infos: Daten und Fakten

Mangelhafte Datengrundlage

Die Windmessungen am Lammerskopf liefen vom 24.08.2024 bis 21.12.2024. In dieser Zeit wurde wegen Hubschrauberflügen nur drei Monate lang gemessen. 

Laut Technischer Richtlinie TR 6 der „Fördergesellschaft Windenergie und andere Dezentrale Energien“ ist für eine belastbare Beurteilung des Windpotenzials eine mindestens zwölfmonatige Messung erforderlich.

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Begrenzte Klimawirksamkeit

Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Der Standort liegt in einem Niedrigwindgebiet. Bei der erwarteten geringen Volllaststundenzahl (< 20 %), hohen Erschließungskosten durch das steile Gelände und geplanten Abschaltzeiten wegen Vögeln und Fledermäusen ist die tatsächliche CO – Einsparung sehr fraglich. Hinzu kommen CO intensive Maßnahmen wie Betonfundamente, Wegebau und Infrastruktur. Der abgeholzte Wald würde hingegen erhebliche Mengen CO pro Jahr binden.

 

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Alternativen und finanzielles Risiko

Quelle: KI-generiert

Der Regionalverband der Metropolregion hat das Gebiet schon 2025 aus den Windenergie-Vorrangflächen gestrichen. Geeignetere Standorte finden sich nahe der Autobahn A5. Diese wurden bislang nicht hinreichend geprüft.

Der Lammerskopf ist für große Energieversorger aus Kostengründen uninteressant. Es ist wahrscheinlich, dass die Kunden der Stadtwerke Heidelberg den Preis für solche Fehlentscheidungen zahlen werden. 

Geschützter Naturraum

Foto: Husexn Ibadzade / Pexels

Die geplanten Standorte liegen in einem europäischen Flora Fauna-Habitat-Gebiet (FFH). Es handelt sich um wertvollen, artenreichen Mischwald mit hoher ökologischer Bedeutung. Eine Rodung von rund 40 Hektar (ca. 56 Fußballfelder) sowie die dauerhafte Zerstückelung und Versiegelung von Flächen würden einen erheblichen Eingriff in diesen sensiblen Lebensraum darstellen. 

Zu den betroffenen Arten zählen streng geschützte Waldtiere, Vogelarten, Fledermäuse, Reptilien und Amphibien. Die von den Betreibern beauftragte sogenannte Natura 2000-Verträglichkeitsuntersuchung wird von Fachleuten scharf kritisiert (BUND, Nabu, UPI, FrInaT). 

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Bürgerentscheid am 12.07.2026

Quelle: KI-generiert

Am 12. Juli 2026 entscheidet Heidelberg in einem Bürgerentscheid über die weitere Planung von Windenergie am Lammerskopf. Der folgende Artikel fasst die wichtigsten Hintergründe und Eckdaten zusammen.

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Videos

Ausmaße der Eingriffe in die Natur:
Beispiel Hohenlochen

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Lammerskopf WKA-Projekt:
Einfach erklärt